"So wird der KAC Meister"
Daniel Welser (KAC, SSL-Kärnten) erzielte gegen DEK Schellander
sein sechstes Saisontor (Eggenberger)
Verschnaufpause für die Eishackler. Zumindest über
Silvester gönnen die
Trainer ihren Spielern Ruhe. Die letzte Runde im alten Jahr haben
KAC und
VSV mit Siegen hinter sich gebracht. In Klagenfurt zeigte sich
Trainer Lars
Bergström mit der Leistung der gesamten Mannschaft nach dem
8:0 gegen DEK zufrieden. "Es war wichtig für die Moral,
das letzte Spiel in diesem Jahr zu
gewinnen", so der Schwede. Hervorheben möchte der Trainer
niemanden, obwohl dem Publikum vor allem die Leistung der Jungen
ins Auge gesprungen sind. 14 Jugendberechtigte trainieren mit
der ersten Mannschaft und werden
phasenweise in die Mannschaft integriert. "Wenn der KAC in
dieser Art und
Weise weiter macht, heißt der Meister die nächsten
zehn Jahre KAC", streut
auch DEK-Spieler Roland Schurian den Klagenfurtern Blumen. Der
Villacher im
Dress der Wölfe hat von Jan Mertzig einen Schlag auf den
Kehlkopf
mitgenommen. "Zum Glück nichts Ernstes", so der
Villacher.
Bei den Wölfen macht sich die lange Saison bereits bemerkbar.
Einigen Spielern gehe schön langsam die Luft aus, ortet Schurian.
Er selbst ist froh, das Sommertraining ernst genommen zu haben.
Dass die Luft draußen ist, glaubt der 24-Jährige nicht:
"Wir geben alles. Schließlich will jeder von uns auch
kommende Saison wieder einen Vertrag haben." Mit Vollgas
auf das dritte Drittel der Meisterschaft hat sich der VSV eingeschossen.
Gerüchte, wonach sich die Villacher für die heiße
Phase der Meisterschaft noch verstärken, dementiert VSV-Manager
Giuseppe Mion nicht.
"Wir haben mit der Mannschaft und im Vorstand darüber
gesprochen und sind zu dem Ergebnis gekommen, das eine Verstärkung
durchaus sinnvoll wäre", so
Mion. Die Adler haben bekanntlich ihr Legionärskontingent
noch nicht
ausgeschöpft. Namen kann der VSV-Manager noch nicht nennen:
"Wir haben
unsere Suche noch nicht einmal begonnen."
Die nächste Trainerablöse ist unterdessen in Kapfenberg
über die Bühne
gegangen. Günther Stockhammer hat nach der 1:7-Niederlage
in Zell/See das
Handtuch geworfen. Interimistisch wird das Trio Toupal, Kerth
und Iwanow das
Training leiten.
"Kleine Zeitung" am 31.12.2000, Wolfgang Jannach
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