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Ein Überflieger, der sonst immer am Boden blieb Adler Thomas Morgenstern gilt als eine der größten
Schisprunghoffnungen Die "Schileidenschaft" wurde ihm quasi in die Wiege
gelegt. Onkel Alois Morgenstern war ein Weltklasseläufer,
Vater Franz in diesem Metier zumindest Zweifelsohne wandelt Thomas Morgenstern bereits auf den Spuren seines "großen" Vereinskollegen Martin Koch. "Er ist mein Vorbild", meint Thomas. Und doch geht er einen anderen Weg. Denn er ist nicht wie alle anderen erfolgsversprechenden Villacher Schitalente (Groyer, Koch) nach Stams gegangen, sondern in Kärnten geblieben. Er besucht das seit zwei Jahren bestehende Sportgymnasium in Spittal und trainiert weiterhin in Villach bei der Schiläufervereinigung. "In beiden Bereichen gibt es ausgezeichnete Bedingungen", hat er seine Entscheidung, im Lande zu bleiben, nicht bereut. Jetzt hofft der Weitenjäger - in Bischofshofen ist er schon auf 124 m gesegelt - auf die Verwirklichung des "Projektes Großschanze" in der Villacher Alpenarena. Ihm würde eine heimische Großschanze in seiner Entwicklung sehr helfen. "Er hat ausgesprochene Schifliegerqualitäten", bescheinigt ihm auch Welt- und Lehrmeister Heinz Kuttin. (Walter Feldner)
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