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Beach Boy Martin. Der 19-jährige Surfer Martin Sandrieser ist am besten Wege zur Weltspitze. Sein größtes Ziel sind die Olympischen Spiele. Die Sportart zählt zu den trendigsten ihrer Zunft. Sie vermittelt Freiheit, Party, Lifestyle. Und dennoch fordert sie beinharten Kampf und eisernen Willen — die Sportart ,,Surfen“. Obwohl in Kärnten ob der Windverhältnisse nicht gerade beheimatet ist ein junger Klagenfurter drauf, und dran es Christoph Sieber (Olympiasieger 2002) und Co. nachzumachen. Martin Sandrieser, dreifacher österreichischer Schülermeister und aktuell unter den Top-3 der rot-weiss-roten Szene zu finden, peilt bei der Weltmeisterschaft im spanischen Cadiz einen Spitzenplatz an. „Zuvor steht aber die Schule im Mittelpunkt“, stellt der Sport-BORG-Maturant klar. „Unser Image stimmt“ Auf den Kärntner Seen ist kein seriöses Training möglich, der Neusiedler See Sandriesers zweite Heimat. „Den Winter über schlage ich meine Zelte in Gran Canaria auf. Nur so kann man mit den Besten mithalten“, weiß der Athlet des Yachtclubs Pörtschach. Im Herbst wechselt der 19-Jährige ins Heeressportzentrum Wien, wo er sich zur Gänze auf seinen Sport konzentrieren kann. Sport? „Das Image des Surfers stimmt wirklich. So hart der Kampf auf dem Wasser auch sein mag, zu Land sind wir eine große Familie“. Geht es darum, Erfolge zu ernten, kommt es auch im trauten Familienleben zu Turbulenzen. Sandriesers Ziel: „Die Olympischen Spiele. Für 2004 wird‘s eng, 2008 soll es klappen“. Derzeit fährt Sandrieser bei einer Regatta in Holland. | ||||||||||||||||||