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Wildkatzen kamen, sahen und krallten sich den Sieg. Zwölf Stunden Busfahrt zum Europacup nach Luxemburg machte dem ATSC Sparkasse Klagenfurt wenig. „Wildcats“ sind eine Runde weiter. In naher Zukunft steht die „Creme de la Creme“ der europäischen Volleyballwelt in Klagenfurt gegen den ATSC Klagenfurt auf dem Parkett. Der Gruppensieg der Wildkatzen beim Qualifikationsturnier in Luxemburg zum „Top Teams Cup“ öffnete den Klagenfurterinnen Tür und Tor. „Die Mannschaft ist extrem geschlossen und professionell aufgetreten - wie ein Wildkatzen rudel eben“ erklärt Trainer Heli Voggenberger und lobt seine elf Spielerinnen samt Betreuerstab, der die zum Großteil unbekannten Gegner perfekt analysierte. Das Schlüsselspiel des Turniers war die Eröffnungspartie gegen Sarajevo. Nach zwölf Stunden Busreise krallten sich die ATSC-Girls die großen Unbekannten aus Bosnien mit 3:1. Und dies obwohl die Klagenfurterinnen im zweiten Satz vorgeführt wurden. Auch im zweiten Spiel setzte sich die Truppe mit 3:1 gegen Famagusta, den schwer einschätzbaren Vertreter aus Zypern durch. „Famagusta lief mit drei Nationalspielerinnen ein, doch die wurden von uns neutralisiert“, so Voggenberger. Im Abschlussmatch fertigte ATSC Sparkasse Klagenfurt auch noch den Veranstalter Petange 3:0 ab und fixierte den Aufstieg unter die Top-16-Teams Europas. In der nun folgenden Gruppenphase kommen echte Volleyball-Knüller nach Klagenfurt: der deutsche Vizemeister Leverkusen oder Wroclaw aus dem Europameisterland Polen. Der Auftakt erfolgt am 10.\ November daheim gegen den slowenischen Meister Ljubljana. „Zu Hause muss man uns erst einmal schlagen“, gibt sich Voggenberger kämpferisch. Manuel Dorfer, Oktober 2004 | ||||||||||||||||||