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SSLK-"Wildcats" Fankhauser und Kaaden holen sich den CUP

 
Österreichischer Cupsieger: Sparkasse ATSC "Wildcats" mit Kaaden und Fankhauser

Überraschender Sieg im österreichischen Cupfinale.
Völlig überraschend siegten die Wildcats (mit SSLK-Athletinnen Elena Kaaden und Daniela Fankhauser) im Finale des österreichischen Volleyballcups gegen die hoch favorisierten Gegner SG SVS/PSV aus Wien.
Der neue österreichische Volleyball-Cupsieger der Damen heißt sensationell ATSC Klagenfurt.
Die Kärntnerinnen gewannen am Sonntag mit Heimvorteil das Endspiel des Final Four gegen Serien-Double-Gewinner SG SVS/PSV Wien 3:0 (23,21,21).

Die Gastgeber waren von ihrem Coach Helmut Voggenberger gegen den Titelverteidiger perfekt eingestellt worden und holten vor allem durch eine starke Leistung am Block und beim Service den größten Erfolg ihrer Geschichte. Die Gäste hatten mit sechs Ausländerinnen durchgespielt.

Unterstützung durch Ex-Weitspringerin Ninova. SVS/PSV Wien hatte übrigens schon vor dem Turnier mit der ehemaligen österreichischen Weitsprung-Rekordlerin Ludmilla Ninova eine prominente Trainerin in den Betreuerstab geholt. Die 43-Jährige soll neben dem Sprung-Training auch sonst neue Impulse im Training setzen und damit dem Team den Sprung an die internationale Spitze ebnen. Ninova hat ein Sportstudium aus Bulgarien, das im vergangenen Jahr nostrifiziert worden ist. Für die Physiotherapie ist künftig Karin Hudec, Ehefrau von Hürden-Sprinter Leo Hudec, zuständig.

Der angestrebte Aufschwung stellte sich vorerst aber nun nicht ein. Die Niederlage gegen Klagenfurt bedeutet die ersten Satzverluste der Mannschaft in diesem Spieljahr. Und diese Schwäche hatten prompt den ersten Titelverlust für die Wienerinnen seit elf Jahren zur Folge.


Ein glücklicher Sieger: Trainer Helmut Voggenberger

Interessierte Zuseher: SSLK-Obmann Mag. Franz Wilfan
Fotos: Fritz Leopold