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Michael Leeb - Auf den Spuren der Großen

   

Michael Leeb mit erst 16 Jahren schon eine reife Technik beim Beachvolleyball
Michael Leeb wurde am 23. Juni 1988 geboren und kommt aus Radenthein. Seit zwei Jahren besucht der junge Gegendtaler das Sport-BORG in Klagenfurt.
Der 1,83 m große Volleyballer spielt bei Hypo VBK Klagenfurt in der 2. Bundesliga, und zwar als Aufspieler.
Beim Beachvolleyball holte er sich im Vorjahr den österreichischen U18-Meistertitel, heuer wurde er bei der U20-Meisterschaft mit seinem Partner Manuel Schnell aus Klagenfurt Zweiter. Erst vor wenigen Tagen belegten die beiden Rang neun bei der U18-Europameisterschaft in Polen.
Fernsehen ist neben Volleyball Leebs größtes Hobby. Früher hat er auch Tennis gespielt.

Michael Leeb (16) aus Radenthein zählt zu den besten europäischen Beachvolleyballern seines Alters. Erst vor kurzem belegte er bei der U18-EM Rang neun. Ziel: "Profi-Volleyballer werden!"
Seine Vorbilder, die Brasilianer Ricardo und Emanuel, haben heuer das Beachvolleyball-Grand-Slam-Turnier in Klagenfurt gewonnen und gelten auch bei den Olympischen Spielen in Athen als heißer Siegertipp. Michael Leeb aus Radenthein wandelt auf den Spuren dieser großen Namen: Zusammen mit seinem Klagenfurter Partner Manuel Schnell belegte er vor wenigen TAgen Rang neun bei der U18-EM in Polen. Mit erst 16 Jahren als einer der jüngsten Teilnehmer, bei seiner ersten EM, nach erst einem Jahr Training auf Sand. " Es hätte auch ein bisschen mehr werden können, die Routine hat aber noch gefehlt", meint Leeb. Schon am 6. September hat der junge Gegendtaler die nächste Gelegenheit, sein Können bei einem Großereignis unter Beweis zu stellen. Dann nämlich tritt Leeb mit Schnell bei der U18-Weltmeisterschaft in Timuli (Italien) an. "Wir wollen unter die besten 16 kommen", nennt der Schüler des Sport-BORG in Klagenfurt sein Ziel. A propos Ziel: Leebs Berufswunsch ist klar definiert. "Ich will einmal Profi-Volleyballer werden!" Dafür wechselte das Sporttalent vor zwei Jahren nach Klagenfurt, wo Leeb seither beim Hallenvolleyballclub Hypo VBK in der 2. Bundesliga spielt. Dass er das Zeug zu einer Profikarriere hat bestätigt auch sein Betreuer Hansi Huber: "Michael wurde in der Halle schon vier mal zum besten Aufspieler der Liga gewählt. Er ist sehr ehrgeizig, zielstrebig und für sein Alter erstaunlich professionell."
Zum Volleyball kam Leeb schon früh durch seine Mutter. "Sie war Volleyballtrainerin der Sporthauptschule Radenthein" erzählt er. So richtig begonnen hat er mit zehn Jahren, da trat er dem mittlerweilen aufgelösten VBK Spittal bei, bevor er nach Klagenfurt kam.
Zukunftsträume:
Neben dem Volleyball (auf Sand übrigens ein wenig lieber als in der Halle "weil man da mehr zu tun hat") und der Schule bleibt für Leeb nicht viel Zeit für andere Hobbys. Auch seine Freundin gibt es (noch) nicht. Dafür aber das Ziel, Nik Berger und Clemens Doppler nachzueifern. Gut möglich, dass die Zuschauer beim Klagenfurter Beachvolleyball-Turnier in ein paar Jahren einen gewissen Michael Leeb beim Pritschen und Baggern zujubeln.

Christof Glantschnig am 22.08.2004 (Oberkärnten-Sport)