Martin Sandrieser - Auf dem Weg nach Athen?
Martin Sandrieser, der Österreichische Staatsmeister im Windsurfen,
kämpft in Sopot / Polen bei der Europameisterschaft um die
Qualifikation
für die Olympischen Spiele in Athen Von einer Sehnsucht
zum Titel
Martin Sandrieser:
Geboren am 4. November 1983 in Klagenfurt.
SSLK-Maturant, angehender Informatik- und Psychologiestudent.
Surft seit dem Jahr 1992.
Erfolge: Vier mal Österreichischer Schülermeister (1998-2001)
Sieg bei der Österreichischen Jugendmeisterschaft 1998
3. Platz bei den Staatsmeisterschaften 2002
Österreichischer Staatsmeister 2004
Nationenqualifikation ISAF für Olympia 2004 in Athen
Martin Sandrieser, Staatsmeister im Windsurfen, kämpft
um die Qualifikation für Olympia 2004.
Wer kennt sie nicht, die Windsurfer, die uns oft im Urlaub am
Meer mit ihren Manövern zum Staunen veranlassen. Beim Klagenfurter
Martin Sandrieser entwickelte sich bei einem solchen Urlaub in
Kroatien eine regelrechte Sehnsucht nach dieser Sportart. Als
der Vater Bernd Sandrieser seinem damals achtjährigen Sohn
den Wunsch nach einem Surfkurs erfüllte, war der Junge sofort
im Bann des Windsurfens. "Als er bei diesem Kurs das Abschlussrennen
klar gewinnen konnte, wollte Martin gar nicht mehr damit aufhören"
erzählte der stolze Vater.
12 Jahre später ...
Mittlerweilen ist Martin Sandrieser 20 Jahre alt, hat seine Matura
mit Auszeichnung bestanden und hat den Grundwehrdienst im Heeressportzentrum
in Wien abgeleistet. Die uneingeschränkte Begeisterung fürs
Windsurfen und der enorme Siegeswillen des Athleten sind jedoch
geblieben.
Der Aufstieg des Klagenfurter Windakrobaten ging relativ schnell.
Schon 1998 wurde Martin in den Österreichischen Kader einberufen
und in das Schulsportleistungsmodell Kärnten (SSLK) eingebunden.
Diese Rahmenbedingungen boten Sandrieser die oütimalen Voraussetzungen
für die ersten großen Erfolge. So wurde der Maturant
zum Beispiel bei den U-18-Europameisterschaften 1999 bester Österreicher.
Die Erfolge setzten sich in den folgenden Jahren nahtlos fort.
2004 sollte jedoch das bisher spannendste Jahr in der Karriere
des jungen Athleten werden. Im Mai holte er sich am Wallersee
in Salzburg den Österreichischen Staatsmeistertitel und krönte
sich damit zum besten Windsurfer der Alpenrepublik. Doch der Erfolg
kam keineswegs überraschend für Sandrieser. "Da
ich meinen ganzen Grundwehrdienst zum Trainieren nutzen konnte,
war ich schon in der Favoritenrolle" erklärt der angehende
Informatikstudent.
Auf dem Weg nach Athen?
Außerdem entscheidet sich dieser Tage, ob der Klagenfurter
für Österreich bei den olympischen Spielen in Athen
antreten darf. Die internationale Qualifikation hat sich der Windsurfer
mit dem 46. Platz bei den Weltmeisterschaften in der Türkei
schon gesichert. Derzeit versucht er bei der Europameisterschaft
in Sopot / Polen, die harte nationale Qualifikation zu schaffen.
Christian Gross, Kleine Zeitung am 14. 06. 2004
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