„Wildkatzen“ sind wild auf den Europacup
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Foto: Raunig
In einem an Dramatik kaum zu überbietenden Spiel besiegen
die ATSC Wildcats Sparkasse (mit den SSLK-Athletinnen Fankhauser,
Seidl und Ex-SSLK-Athletin Kaaden) vor 300 Zusehern den regierenden
Meister SVS Post SV mit 3:2 (16,-16,-21,25,10). Bessere Werbung
in eigener Sache gibt es wohl nicht. Vier Tage vor dem Europacupauftritt
in Klagenfurt zwingen die Wildkatzen den Meister nach mehr als
zwei Stunden Spielzeit in die Knie.
Die Heimpremiere in die MEVZA Saison 2005/06 ist geglückt.
Nach dem Fehlstart in Ungarn und der daraus resultierenden Unsicherheit
tut der Sieg gegen Meister und Cusieger SVS Post SV Wien doppelt
gut.
Die Wildkatzen beginnen überaus bissig und zeigen vor allem
im ersten Durchgang alle Qualitäten. Stark am Aufschlag,
sehr effektiv im Angriff (58% kills!) und überaus beweglich
in der Feldabwehr: all das sind Gründe für Einbahnvolleyball
der ersten Güte. 22:8 steht es zwischenzeitlich, wobei die
Heimischen beim 25:16 dem Gegner zu viele Punkte gestatten. Wien
kommt damit ins Spiel.
Der Meister nimmt den Schwung in den zweiten Abschnitt mit und
dominiert diesen Satz klar 25:16.
Der dritte Satz steht lange auf Messers Schneide, ehe sich die
Wienerinnen zu Satzende glücklich absetzen und mit 25.21
gewinnen.
Noch dramatischer verläuft der vierte Durchgang, in dem die
Einwechselung von Sigi Sumper schließlich für die Wende
sorgen soll. Mit 27:25 setzen sich letztendlich die glücklichen
Wildkatzen durch.
Im fünften Durchgang scheinen die Wienerinnen am Ende. Eine
Fehlerserienorgie macht den Wildkatzen den Sieg leichter als erhofft.
Bei 14:10 sorgt ein Angriff von Dani Fankhauser für die Entscheidung.
Zur Spielerin des Abends wurde Topscorerin Marina Novosel von
einer fünfköpfigen Jury gewählt, die 24 Punkte
zum Sieg der Klagenfurterinnen beisteuerte und dafür mit
einem Spritgutschein der Tankstelle BP in der Rosentalerstraße
belohnt wurde.
Bericht: Helmut Voggenberger
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