Helga Suppin als "Phönix aus der Asche"

Ihr Trainer konnte es fast nicht glauben. Die
erst 14-jährige Helena Suppin „explodierte“ bei
den U18-Meisterschaften in Kapfenberg.
Wie Phönix aus der Asche gestiegen ist Helena Suppin bei
den U18-Leichathletik Meisterschaften in Kapfenberg. Die erst
14-jährige Athletin vom LAC Klagenfurt verblüffte mit
ihren Leistungen nicht nur ihre Gegnerinnen, sondern auch ihren
Trainer Georg Frank. „Es war unglaublich, welch gute Zeiten
Helena bei schlechtem Wetter auf die Bahn zauberte“, kann
Frank die gewaltige Leistungsexplosion seines Schützlings
fast noch immer nicht glauben.
Über die 100 m demoliert das sympathische Mädchen ihre
zum Teils wesentlich ältere Konkurrenz mit einem perfekten
Lauf. Suppin siegt in der Zeit von 12,56 Sekunden und verbessert
damit ihre persönliche Bestleistung (13,41) um 85 Hunderstelsekunden.
„Diese Steigerung ist für mich nicht nachvollziehbar“,
so der noch immer verwunderte Coach. Aber damit nicht genug, die
Schülerin setzte noch eines drauf. In souveräner Manier
holte sich das Girl die 300 m Titel in ihrer persönlichen
Bestzeit von 40,25 Sekunden. „Wenn man bedenkt, dass wir
am Koschatplatz nur eine 120 m Bahn zur Verfügung haben,
daher die 300 m oder 400 m nicht trainieren können, ist die
Zeit ein Wahnsinn“, so Frank.
Helena besucht seit Schulbeginn das Sport Borg in Klagenfurt,
dadurch steht dem großen Talent jetzt noch etwas mehr Zeit
für das Training zur Verfügung.
Aber auch die anderen Athleten des LAC zeigten ansprechende Leistungen
in Kapfenberg und konnten insgesamt zwölf Medaillen erobern.
Da muss man neben den arrivierten Athleten wie Markus Pirmann
(Gold in der Kugel) oder die noch rekonvaleszente Stephanie Waldkircher
(drei Medaillen) David Mühlbacher hervorheben. Er gewann
Bronze über 100 m und im Dreisprung. Frank. „Toll war
seine Performance über 300 m, da schaffte David eine Zeit
von 35,73. Was zwar keine Medaille war, aber eine für ihn
extreme Leistungssteigerung bedeutete.“
Bericht: Mario Kleinberger, Kleine Zeitung, 20.09.06
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