Morgen warten die nächsten Chancen. Vor allem auf das 200m-Lagen Rennen mit Markus Rogan und Dinko Jukic am Start darf man gespannt sein. Auch Martin Spitzer hat über seine Paradedisziplin, den 50m Schmetterling, Chancen auf das Semifinale.
Frauenpower am zweiten WM-Tag
Drei OSV-Damen – WM-Routinier Fabienne Nadarajah (50m Schmetterling) sowie die zwei WM-Debütantinnen Lisa Zaiser (100m Lagen) und Caroline Reitshammer (100m Lagen) – standen heute, am zweiten von insgesamt fünf Wettkampftagen, im Fokus der Kurzbahn-WM in Dubai. Männliche Unterstützung erhielten sie vom Grazer Martin Spitzer, der über die 50m Freistil-Distanz an den Start ging.
Bei der Kurzbahn-EM in Eindhoven (25. bis 28. November 2010) klagte Fabienne Nadarajah über starke Schulterschmerzen. Dank Therapie und gezielten Schulterübungen sind diese rechtzeitig vor der der WM abgeklungen. Ohne Handicap sprang die 25-jährige Wienerin heute ins Becken und zeigte über die 50m Schmetterling eine solide Leistung (Rang 24/ 26.87). „So einfach wie bei der EM in Eindhoven fällt mir das Schwimmen in Dubai nicht. Das liegt zu einem am Umfeld - das Teilnehmerfeld ist viel stärker und dichter -, andererseits an mir selbst. Mir fehlt das nötige Stehvermögen im Rennen. Das liegt daran, dass ich erst seit vergangener Woche wieder schmerzfrei und damit wettkampfspezifischer trainieren konnte. Aufgrund meiner Schulterprobleme musste ich das Techniktraining vernachlässigen und habe im Durchschnitt nur 800 Meter pro Trainingseinheit abgespult. Das ist für eine optimale WM-Vorbereitung eindeutig zu wenig“, analysiert der Schützling von Robert Michlmayr.
Im Gegensatz zu Nadarajah zeigte sich die 16-jährige Kärntnerin Lisa Zaiser zufriedener mit ihrem Rennen über die 100m-Lagen (Rang 26/ 1:02.22). „Die Platzierung und die Zeit sind okay. Ich bin vier Hundertstelsekunden unter meiner persönlichen Bestmarke geblieben.“ Beeindruckt ist Zaiser vom WM-Umfeld. „Es ist schon sehr cool, wenn man all die Spitzenschwimmer hautnah sieht. Bereits die Europameisterschaften in Budapest und Eindhoven waren etwas Besonderes, aber eine WM ist noch einen Tick Spezieller und Aufregender.“ Ihre Ziele für die Zukunft? „Früher oder später möchte ich erfolgreich an Olympischen Spielen teilnehmen!“ Aber wer das junge Nachwuchstalent kennt, weiß, dass sie nicht nur sportliche, sondern auch private Ziele verfolgt. „In ein paar Jahren steht die Matura an, gefolgt von einer beruflichen Ausbildung. Ich habe bereits ein, zwei konkrete Vorstellungen darüber. Entweder möchte ich Sportwissenschaften studieren oder einen Beruf ausüben, der mit Kindern zu tun hat."
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